24 Stunden dauert eine Dienstschicht, Übernachtung in der Feuerwache an der Lohbachstraße inbegriffen. Gemeinsame Einnahme der Mahlzeiten und ebenso im Team unterwegs, wenn es gilt Menschenleben zu retten oder schlichtweg zu helfen, selbstverständlich auch bei weniger spektakulären Einsätzen.
Wer so nah dran am Menschen und oftmals seiner Gesundheit arbeitet, der darf, nein muss, auch mal kräftig feiern. So geschehen am Freitag, 03.02.2012, denn Kollegen hatten eben Kollegen und ihre Partner eingeladen, wie es üblich ist, wenn gleich mehrere runde Geburtstage die Grundlage dafür bilden (keine öffentliche Veranstaltung).
“Freitag”, hieß aber nicht, dass alle teilnehmen konnten, denn die Sicherheit der Stadt mußte natürlich gewährleistet werden und so hatte eine komplette Schicht entsprechend Dienst.
Zu einer schönen Feier gehört aber auch gute Musik. Das Ehrenamt von “BP” war da genau richtig! Alle Künstler traten ohne Gage auf!
Gaetano Milanese & Gregorio Greco als “I Condolieri” machten den Anfang. LIVE- Musik in der Tracht der Bootsführer aus Venedig. Italienische Klänge leiteten den Abend ein. Lieder direkt zum Mitsingen, Gitarre und Percussion, ein unplugged Auftritt für Genießer.
Nach einer Gesangseinlage von Laura Riße, Teilnehmerin beim “SWDS”- Wettbewerb während des Pannekaukenfestes 2011, zeigte dann, wie sich ein junges Mädchen rasend schnell musikalisch entwickeln kann. “Cello”, im Original von Udo Lindenberg, präsentierte sie mit Begleitung von Gregorio Greco an der Gitarre. “Einfach super!”- so die stolze Mutter, für die das Lied gesungen wurde.
Ja und dann wurde es verrückt. “Ringo Eisenherz” betrat mit seinen beiden Champignons “Dr. G. Punkt und Schwester Uschi” die Bühne. Deutscher Schlager von A-Z, Polonaise im Dauereinsatz, rauf auf die Stühle, hoch mit den Händen, Beine vor und zurück, ganz egal, alle Gäste mussten sich zwangsläufig bewegen.
Danach durfte sofort weitergetanzt werden. Maximillan Hüttenbrauck (Feuerwehrkollege) legte als DJ auf und hatte gleich die Sache im Griff, was eine schwere Aufgabe ist, wenn vorher so viel Live-Musik geboten wurde. Aber die richtige Songauswahl getroffen und die Gäste waren begeistert.
Der Abend für die hauptamtlichen Feuerwehrkollegen (von einer Berufsfeuerwehr spricht man erst ab 100000 Einwohner) wurde abgerundet und sorgte für Sprachlosigkeit, durch eine private Spende von 1.000,- € einer Schwerterin, die durch eigene Erfahrung die Arbeit der Feuerwehr schätzen lernte.
“BP” hatte den Kontakt hergestellt und so konnte eine Urkunde im Namen der anonymen “Fee der Retter” gleich direkt an den Leiter der Schwerter Feuerwehr, Willi Müller, übergeben werden.
Das Geld wird nun sinnvoll für Anschaffungen im Feuerwehr-u. Rettungswesen eingesetzt. Unterstützung im eigenen Lebensumfeld, der eigenen Stadt, wird noch wichtiger werden und es ist deshalb mit allem Respekt anzuerkennen, wenn Menschen dies von sich aus tun.















