Botschafter des Leuchtturms…

Eingefangen wurde ich bereits vor längerer Zeit, als mich ein Musikerfreund (Stefan Bauer…ebenfalls Botschafter) fragte, ob ich nicht mit meiner Moderation den Schwerter Leuchtturm e.V. unterstützen könnte. Da es um Trauerarbeit insbesondere mit Kindern ging, habe ich sofort eingewilligt und den 1. Trauerkongress in der Schwerter Rohrmeisterei moderiert.

Am letzten Sonntag dann, im Rahmen des Bürgerbrunch für Ehrenamtler in Schwerte, war es dann so weit. Walburga Schnock-Störmer, die unermüdliche Antriebskraft des Vereins, fragte konkret meine Mitgliedschaft an, die ich heute abgegeben habe. Dazu das Versprechen, bei moderativem Bedarf, ohne Gage für den Verein und die wichtige Arbeit die dort für und mit Menschen geleistet wird, die gerade durch das tiefe Tal des Verstehens von Leben und Tod gehen, da zu sein.

Tod und Trauer gehören zu unserer Gesellschaft. Man möchte alles in weiter Ferne sehen, doch plötzlich ist die Situation da. Manchmal durch die Gesundheit ausgelöst, manchmal aber auch durch den freiwilligen Gang aus dem Leben. Dafür gibt es immer Gründe, die wir nicht verstehen müssen, aber dennoch akzeptieren sollten. Ja, es ist schwer und fordert ganz viel Unterstützung und genau die möchte der Leuchtturm mit seinen Mitarbeitern geben. Da sein, wenn Gespräche von Nöten sind, wenn Hilfe, egal welcher Art, dringend benötigt wird.

…im Gespräch mit Walburga Schnock-Störmer

Ich lernte Menschen kennen, auch in meinem Hauptberuf, die sich genau mit diesen „Talgängern“ beschäftigen, sich kümmern, ob gelernt, studiert, oder einfach aus Überzeugung für andere Menschen als Gesprächspartner zur Verfügung stehen.

Deshalb unterstütze ich den Verein und wer sich mal auf der Homepage etwas Zeit nimmt zu verstehen, welche Arbeit dort geleistet wird, der kommt vielleicht zu dem Schluss auch Förderer zu werden. Dies ist mit einem Jahresbeitrag von 24,- Euro möglich, also 2,- Euro im Monat.

…der Ansteckpin des Vereins und das Herz, denn ohne Herzblut bei dieser Unterstützung geht es nicht…

Weihnachtsgeschenke können manchmal doch richtig sinnvoll sein…und helfen, Großes zu bewegen…und das Leuchtfeuer kraftvoll weiter strahlen zu lassen.

Da ich seit längerer Zeit mal längere, mal kürzere Gedichte und Reime schreibe, hier für den Verein spontan ein kleiner Reim:

„Leuchtfeuer in der Ferne, bringen dem Trauernden Nähe und somit Wärme.

Siehst du das Licht im Turm immer intensiver für Dich scheinen, musst du gleich weniger weinen.

Kommen in der Nacht die Träume der Erinnerung an die dunkle Zeit, steht der Leuchtturm e.V. für Dich bereit.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.