55. Sportlerehrung der Stadt Schwerte

Bild und Bildtext Ruhr Nachrichten Schwerte

5. Moderation bei der 55. Sportlerehrung der Stadt Schwerte, um 17.15 Uhr vor Ort sein und dann bekam ich noch die Garderobennummer 5. Da kamen schon einige 5-en zusammen dazu im Jahr 2020, wäre ja auch 4×5. Aber das mal nur am Rande. Erneut fand die Veranstaltung im Saalbau des „Freischütz“ Schwerte statt, jetzt aber schon unter neuer Führung, denn die Pächter hatten gewechselt. Bühne rechts, statt sonst links, andere Buffetgänge, aber weiterhin alles chic, so dass sich die geladenen Sportler wohl fühlen konnten.

Anders, als in den letzten Jahren, hatte ich aber in diesem Jahr eine echte Fachlichkeit an meiner Seite. Ute Kockelke hatte sich alles an sportlichen Informationen drauf geschafft, was es wissenwertes über jeden der 71 zu ehrenden Sportler*innen zu erzählen gab. So konnten die teilweise recht großen Namesblöcke gut aufgeteilt werden und durch die Doppelmoderation war es möglich sich gegenseitig die Wortbälle zuzuwerfen.

Medaillen, Sportplaketten besser gesagt, Sportlerehrenbriefe und der Sportlerehrenteller (Ehepaar Dötsch)der Stadt Schwerte wurden durch die Sponsoren der Stadtsparkasse Schwerte, den Stadtwerken Schwerte sowie der GWG (Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Schwerte) sowie durch Vertreter der Stadtverwaltung (Gabriele Stange-Referentin des Bürgermeister, Ursula Meise, Jürgen Paul-beide sind stellv. Bürgermeister der Stadt) übergeben.

Für die gute Unterhaltung zwischendurch sorgte „The Upside Down Projekt“ mit Steffen Weng und Robin Matthes sowie die Jam Stylez Crew der Tanzschule Thiele. Eine richtig gute Zusammenstellung zur Auflockerung.

Ein Abend des Sports, bei dem ALLE zufrieden sein konnten, gut vorbereitet durch Volker Eilts und seine beiden Kolleginnen Frau Ketels und Frau Viethen.

Neues vom Pannekaukenfest 2020

Erst Februar und doch haben wir schon viele Dinge auf den Weg gebracht.

Wie auch im letzten Jahr, da aber erstmals, sind auch 2020 einige der weiterführenden Schwerter Schulen mit den Schulbands am Samstagnachmittag (05.09.2020), wieder mit dabei und präsentieren auf der Marktplatzbühne ihr Können.

Damit bleiben wir als Veranstalter unserer Linie treu, musikalisches Talent zu fördern, denn jede Band bekommt natürlich wieder einen Betrag für die Bandkasse. Die Musiklehrer unterstützen dieses sicherlich wichtige Projekt und bereiten ihre Schüler ab jetzt auf die Teilnahme vor.

Dann konnten wir bereits den allseits bekannten „Kaiser Franz“ verpflichten, der momentan mit seiner Hofkapelle in allen Medien vertreten ist. Jahre hat es zwar gedauert sich langsam nach oben zu singen, aber jetzt ist dieser Weg geebnet und mit seinem neue Management soll auch der Gipfel erreicht werden.

2015 War er als „Talent“ bei unserem Schwerter Talente AufRuf dabei und landete auf Platz 1. 2018 dann nochmals bei unserer 10-jährigen Ausgabe und auch da begeisterte er mit seinen eigenen Texten und seiner außergewöhnlichen Art der Bühnenpräsentation.

Am Samstag, 05.09.2020, von 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr, wird er dies dann mitsamt der Hofkapelle unter Beweis stellen.

Direkt danach folgen ihm 9 einzigartige, junge und absolut sympathische Musiker, nämlich „Kräuterfunk & Bassdrum“(18:00 h-20:00 h), die dem Pannekaukenfest vor Jahren schon mal mit einem Auftritt am Sonntag aus der Patsche geholfen haben.

Das haben wir nicht vergessen und nun sind sie im Hauptprogramm dabei. Instrumental bestens besetzt, neben den üblichen Instrumenten kommen die Bläser noch dazu und das macht eben die Kräuterfunker aus. Ein Rhythmus bei dem man mit muss…

Und der Top Act? ja, da gab es aktuell verbindliche Gespräche und nun schauen unsere Experten aus der Musikerszene nach einem besonderen Programm, denn schließlich ist es das Jahr 2020. Wir feiern zwar erst in zwei Jahre 25-jähriges, aber auch die aktuelle Jahreszahl braucht natürlich eine besondere Band und die werden wir definitiv präsentieren.

Auch der Sonntag (06.09.2020, 14:00 h – 15:30 h)) ist bereits in vielen Positionen besetzt. Susan Kent (13:00-14:00 h) mit einer One-Woman-Show, Jens Dreesmann & Joana Toader als DreamTeam (Joana reist extra aus Hamburg an-aus der Hansestadt-in die Hansestadt) und die Schwerter Operettenbühne mit dem Udo Jürgens Programm.

Susan Kent

Dies nur schon mal vorab, als kleiner Ausblick auf unsere Pannekaukentage von Freitag, 04.09., bis Sonntag, 06.09.2020, rund um den St. Viktor-Turm, auf und um den Schwerter Marktplatz herum sowie am Sonntag sogar in der gesamten Innenstadt (verkaufsoffener Sonntag).

Für den Freitagabend, unser kleines Weindorffest, sind wir auch bereits in musikalischen Gesprächen, aber da ist noch keine Entscheidung gefallen.

Wir berichten in den nächsten Wochen in unregelmäßigen Abständen weiter über die Gestaltung des Bühnenprogramms.

Ein wunderschöner Zeitungsbericht der Ruhr Nachrichten Schwerte (Hilmar Schmitt)

Ruhr Nachrichten Bericht vom 24.12.2019 von Hilmar Schmitt (Alle Rechte vorbehalten):

Schwerter Operettenbühne präsentierte bunte Weihnachtsshow mit Humor und Besinnlichkeit

© Bernd Paulitschke (Ruhr Nachrichten Schwerte)

Rasant ging es am Sonntagabend in der Rohrmeisterei zu: Mit tollen Songs und internationalem Flair stimmte die Schwerter Operettenbühne 700 Besucher auf die Weihnachtszeit ein.

Das war schon ein vorweihnachtliches Spektakel der besonderen Art: Das diesjährige Weihnachtskonzert der Schwerter Operettenbühne um ihren Tenor und Direktor Gunther Gerke bot ein farbenfrohes und kurzweiliges Programm mit einer musikalischen Reise um die gesamte Welt. „Ein Gute-Laune-Projekt mit familiärer Atmosphäre“, definierte Gunther Gerke den Konzertabend.

Da kam nach Öffnung des Vorhanges sofort weihnachtliche Stimmung auf: Das liebevoll von Kai-Friedrich Fischer und seinem Team erstellte Bühnenbild im Weihnachtsmarktcharakter mit Altstadtlaterne und St. Viktor Kirche im Hintergrund – und natürlich dem obligatorischen Glühweinstand mit „Bewirtschafterin“ Reinhild Murawski-Topel.

© Bernd Paulitschke (Ruhr Nachrichten Schwerte)

Moderator mit Gedichten

Jörg Przystow, der als Moderator humorvoll-gekonnt und schlagfertig durch den Abend führte, zeigte seine Wortgewandtheit nicht nur bei seinen selbst erstellten, hintersinnigen Gedichten.

Bereits vor der Show war er in Zusammenarbeit mit den vielen Besuchern als Platzanweiser gefragt: „Es ist eben eine Mitmach-Show“, motivierte Jörg Przystow mit einem Augenzwinkern die Zuschauer, bevor die St.-Viktor-Glocken und Tenor Gunther Gerke mit dem „Winterwunderland“ – Song den Konzertabend eröffneten und Kolja Böhm als Reh über die Bühne huschte.

Schwerter Operettenbühne präsentierte bunte Weihnachtsshow mit Humor und Besinnlichkeit
Jörg Przystow moderierte den Abend im passenden Outfit.

Viel Musik und Spaß
So waren es neben den stimmlich hervorragenden Qualitäten der gesamten Ensemble-Mitglieder auch die kleinen, humorvoll „versteckten“ Dinge, die den Abend ausmachten – und selbstverständlich die schon „bekannt-berüchtigten“ Verkleidungskünste der Operettenbühne: Ob beispielsweise Publikumsliebling Thorsten (Toto) Bartke als Schneemann beim Song „Rudolph the Rednosed Reindeer“, Krystyna Nehring als Novizin oder Astrid Gerdsmann als Frau Holle – es waren alle Protagonisten in die Verkleidungs-Aktionen eingebunden.

Schwerter Operettenbühne präsentierte bunte Weihnachtsshow mit Humor und Besinnlichkeit
Vor winterlicher Schwerte-Kulisse fand die Weihnachtsrevue statt.

© Bernd Paulitschke (Ruhr Nachrichten Schwerte)

Ein international geprägtes Musikprogramm hatte Martin Badist, Sänger und musikalischer Leiter der Operettenbühne, für den Konzertabend zusammengestellt: Die Holzwickeder Sopranistin Astrid Gerdsmann überzeugte mit dem „Ave Maria“ des polnischen Filmkomponisten Michal Lorenc und Konzertsängerin Patricia Vivanco aus Iserlohn begeisterte das Publikum mit der Powerballade „Who wants to live forever“ der englischen Rockband Queen.

International wurde es auch mit Tenor Slawomir Siakala aus Oberschlesien – er präsentierte ein polnisches Weihnachts-Potpourri. Viel Beifall bekam auch der stimmgewaltige FBG-Schüler und Jungstar Kolja Böhm (12) für seine Interpretation des Weihnachtsliedes „Vom Himmel hoch, da komm ich her“.

Sprachkurse und Premieren in der Rohrmeisterei
Bei dem hawaiianischen Weihnachtslied „Mele Kalikimaka“ gab es gratis für das Publikum einen Schnell-Sprachkurs von Martin Badist – Mitmachen war angesagt. Und auch Bürgermeister Dimitrios Axourgos als Ehrengast des Abends übte erfolgreich mit Gunther Gerke und den Besuchern die griechische Übersetzung für „Frohe Weihnachten“.

Premieren der Operettenbühne waren ebenfalls dabei: Elias Passavanti und Gunther Gerke präsentierten gemeinsam den Elfi-Graf-Winterschlager „Wenn es schneit“ aus dem Jahr 1977 – „Eine Vinyl-B-Seite“, wie Gehrke sachkundig bemerkte.

Viel Applaus für das gesamte Ensemble und das Duo Patricia Vivanco & Nils Jacobi gab es zudem für die Darbietung des Weihnachtshits „Happy Holidays“ vom Schwerter Musikproduzent Volker Bussmann – eine absolut gelungene Premiere für die Operettenbühne.

Stehende Ovationen
„Das war ein Super-Abend – einfach toll gemacht“, so die mehrheitliche Meinung der Besucher, die sich mit viel Applaus, Bravo-Rufen und stehenden Ovationen bei den Künstlern bedankten. Mit dem José-Feliciano-Titel „Feliz Navidad“ verabschiedete das Team der Schwerter Operettenbühne die Besucher in das bevorstehende Weihnachtsfest.

„Gemeinsam und nicht einsam am 2. Advent 2019“

9 Jahre lädt das Ergster-Urgestein „Fanta“ Wolfgang Harde bereits Menschen in das Evangelische Gemeindehaus -Auf dem Hilf- ein, kocht mit seinem Helferteam ein 4-Gänge-Menü und sorgt dafür, dass gerade ältere Menschen in der Weihnachtszeit nicht alleine sind, einen Austausch und Gespräche haben. „Fanta“ hat schon viele Rekorde gebrochen, sei es den größten Lebkuchenbaum, die längste Erdbeerschnitte durch seine Wohnstraße, Backen für Kinder, Lust auf Gänsebrust, Trödel-und Oktoberfest und…und…und.

Natürlich alles im Ehrenamt und da brauchte mich „Fanta“ auch nicht lange überzeugen, als er Schwerte-Moderation um Unterstützung bat. „Biste mal wieder dabei Jörg und kannste auch eventuell Musiker mitbringen, die uns über den Nachmittag mit Weihnachtsliedern begleiten?“ Im Gründungsjahr 2011, durfte ich dort schon mal unterhaltender Gast sein und es war ein schönes Gefühl etwas den Menschen geben zu dürfen- ein Stück gemeinsames Erleben, gerade in der eher ruhigen, besinnlichen und dunklen Jahreszeit.

Kurzer Blick in den gefüllten Kalender, es war eigentlich knapp, aber irgendwie wird es schon noch gehen. Nachricht in die Musikergruppe, wer denn kann und ohne Gage an einem Sonntag auch kommen würde und sofort meldete sich die Eventsängerin Anke Willnat: „Ich komme gerne dazu!“ Eigentlich ist Anke nur unterwegs, in verschiedenen Bandformaten mit Soundpark oder mit Chris Kramer, sie ist halt eine tolle Sängerin und wird deshalb gerne gebucht. Ankes Kinder Lia und Lasse unterstützten sogar die Mama erstmals und so konnten wir das „Familien-Trio-Willnat“ als Premiere präsentieren. Aber auch die anderen Musikerfreunde meldeten sich, waren aber allesamt bereits auf Weihnachtsmärkten in Sachen Gesang unterwegs.

Dazu der Mann an den Tasten und der selbstverständlich mitgebrachten Technik, Peter Fendt, eigentlich schon lange im Ruhestand, aber er mag einfach auch die Musik und Unterhaltung.

Alina Jagel und Felix Martin, zwei Schüler aus Schwerte, mit Gitarre und Gesang, ergänzten das proppenvolle Programm von jungen Menschen für das reifere Alter. Was kann man wohl als Moderator zu so einem Weihnachtsnachmittag beitragen?

Diese Frage konnte ich für mich schnell beantworten. Ich schrieb mal wieder, wie schon so oft bei anderen Veranstaltung, Gedichte und Geschichten aus der eigenen Feder, um die Menschen mit Worten zu erreichen. Gerade die Kombination mit den Musikern machte es dann aus. Dazu das leckere Menü und dann der Blick in die fröhlichen, manchmal auch nachdenklichen Gesichter der 80 Gäste, die sich nun nicht mehr einsam fühlten.

Das „FANTA-DREAM-TEAM“ hat es ein weiteres Mal geschafft Menschen für ein paar Stunden glücklich zu machen und wenn WIR das uns ALLE mal für 2020 vornehmen, dann kann die Welt da draußen sich durchaus wieder gesellschaftlich zum Positiven verändern. Es muss nicht immer eine große Veranstaltung sein, oftmals erreichen die kleinen Dinge den Menschen der Nähe sucht viel mehr!

Bedanken müssen wir uns auch bei Pfarrer Thomas Gössling, Hausherr des Gemeindehauses, aber auch aktiv dabei. Ein Pfarrer, dem man sofort abnimmt, dass er mitten in der Gemeinde steht, gern mal die „Toten Hosen“ hört, aber natürlich auch besinnliches zur Weihnachtszeit.

Reinhild Murwaski-Topel, Ensemble-Mitglied der Schwerter Operettenbühne, hatte mit ihrem Mann Frank für alle 80 Gäste Plätzchen gebacken und die gab es nach dem gemeinsamen „Oh du Fröhliche“ mit auf den Nachhauseweg…

Es war ein rundum gelungener 2. Advent.

 

 

Hier mal das Menü am 2. Advent 2019:

  • Champignon Creme Suppe
  • rote Bete Carpaccio mit Bacon
  • Hähnchenbrustfilet natur und gefüllt mit Spinat und Gorgonzola
  • Püree von zweierlei Kartoffeln un Broccoli-Röschen
  • weihnachtliches Panna Cotta mit Himbeeren

 

Ein Erfolg für die Inklusion-„InSound“ Nr. 9

Was für tolle Menschen, was für wunderbare Künstler am letzten Freitagabend in der Schwerter Rohrmeisterei.

„Sittin Bull“, alias Dennis Sonne, begeisterte mit seinen Mit-Mach-Raps und machte sofort Stimmung und Zugaberufe waren die Folge.

Über sein Schicksal und der Tatsache, dass es immer weiter geht, auch wenn man plötzlich körperliche Einschränkungen hat, hatte „Sittin Bull“ nachdenkende, aber ebenso fetzige Texte selbst geschrieben und den passenden Ton dazu gemischt.

„Funky Boom“ in Aktion

Danach kam „Funky Boom“, die momentan im Halbfinale beim Supertalent sind und sie zeigten in großer Formation, wie man zur Musik eine erstklassige Choreo trainieren kann.

Mich hat es begeistert und die Besucher des inklusiven „InSound 2019“ auch, denn Zugaberufe ließen bei dieser Vorstellung des Könnens nicht auf sich warten.

Ein schönes Interview mit Dennis Sonne „Sittin Bull“ (Mitte)

Einschränkung durch eine Behinderung? Nee, die gibt es nicht! Man muss nur wollen, ein Ziel haben, dann kann man sogar noch besser sein, als die Menschen, denen dieses Schicksal erspart geblieben ist.

…von der Empore in die Halle geblickt…

„Das Wunder“ heizte dann die ohnehin warme Halle so richtig auf. Diese Band hat etwas, präsentierte sich mit Jini Meyer als Gaststar und rockte ab, sympathisch und genau auf die Menschen ein-und-zugehend, die vor der Bühne den Tanz zur Musik so sehr genossen.

Deutsche Songs, davon reichlich und alle bekannt, Mitsinger eben, die musikalisch perfekt präsentiert wurden und arrangiert waren. Besser konnte der Abschluss des Festivals nicht sein.

rechts Michi Blaschke

Es hat uns Moderatoren (Michael „Michi“ Blaschke war selbstverständlich auch wieder dabei) sehr viel Freude gemacht. Man darf Menschen etwas geben und das ohne Gage zu fordern, es ist wichtige Lebenszeit!

Thorsten Eisenmenger, der seit Jahren dieses Festival mit seinen Helfern und Sponsoren immer wieder erfolgreich veranstaltet, konnte zufrieden sein mit dem Verlauf des Abends und den ausgewählten Künstlern. Ein guter Griff und somit ein tolles Gesamtpaket für die Inklusion!

v.l.n.r. Thorsten Eisenmenger-JP-„Sittin Bull“ Dennis Sonne